Musik 1

Der Einsatz von Musik ist oft hilfreich für das Lernen und die Lernatmosphäre im Tennistraining. Vor allem für den Framdsprachenunterricht ist die Unterstützung des Lernens durch Musik immer wieder nachgewiesen worden (Literatur: Katja Riedel: Persönlichkeitsentfaltung durch Suggestopädie, 2000).

Priming

‚Priming‘ ist ein Begriff aus der Psychologie, der hat auch eine Bedeutung für unseren Inner Coaching Ansatz für Sportler hat. Es scheint so zu sein, dass z.B. Bilder von Menschen auf Berggipfeln positive Effekte haben, während die häufige Verwendung des Wortes ‚Alter‘ negative Effekte auslöst. Die Testgruppe, die sich vor einem Zeitlauf ausgiebig über das „Alter“ unterhalten hat, läuft nachher signifikant langsamer als die Vergleichsgruppe.

Sinneseinschränkung

Kopfhoerer (404x481)Veränderungen der Sinneswahrnehmungen verändern die Bewegungswahrnehmung. Die Reduzierung des Hörsinns mittels eines Arbeitsschutzkopfhörers führt bei vielen Spieler/innen zu einem völlig neuen und entspannten Spielgefühl. Genauso gibt es aber Trainingsteilnehmer/innen, die die diese Einschränkung der Wahrnehmung  als unangen ehm empfinden. Wie immer ist es also für den Coach sinnvoll, ein direktes Feedback einzuholen. Die Veränderung der Rahmenbedingungen provoziert (im positiven Sinne) die Suche unseres Gehirns nach einer Lösung für die Bewegungsaufgabe und kann so zu neuen Bewegungslösungen und auch zur Auflösung von Handlungsblockaden führen.

Aufschlag und Rhythmus

amsterdamDer Aufschlag beim Tennis hat einen 3er- Rhythmus. Wenn Du Deinen Aufschlag mit dem Wort „Am-ster-dam“ verbal und gedanklich begleitest, dann ist das eine gute Inner Coaching Übung. Diese „Hilfestellung“ oder „Eselsbrücke“ kannst Du dann auch gut in der Wettkampfsituation anwenden. Wenn es Dir sogar gelingt, Amsterdam zu visualisieren, dann sollte diese Rhythmusübung Dir zu einem erfolgreichen Aufschlag verhelfen.

„Rapid Drills“

Drills, deren Fokus auf „hoher Schlagzahl in kurzer Zeit“ liegt (z.B. schnelle Zuwürfe des Trainers aus kurzer Entfernung) haben den „Trick the mind“-Effekt. Durch das schnelle Zuspiel bleibt keine Zeit, sich über die technische Ausführung Gedanken zu machen und die „passende Technik“ zur Lösung der Bewegungsaufgabe entwickelt sich „von selbst“.

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