Auf dem Weg…

Meine Name ist Frercks Hartwig. Seit über 20 Jahren arbeite ich hauptberuflich als Tenniscoach und leite eine Tennisschule, mit der wir über 14 Vereine und hunderte von Spielerinnen wöchentlich begleiten und begleitet haben. Seit über 10 Jahren dokumentiere ich die Entwicklungen der Trainingsmethoden auf dem Blog www.innercoaching-blog.de.

Grundlage meiner Philosophie sind ein Sport- und ein Pädagogikstudium und zahlreiche Fortbildungen. Dabei ist es mir wichtig, über den Tennisplatz hinauszuschauen und Anregungen aus anderen Bereichen zu holen. Dazu gehören eine Ausbildung zum systemischen Coach und Organisationsberater, Ausbildungen in der Ballschule Heidelberg, bei Street Racket und die Übernahme innovativer Bewegungsangebote für Kindergarten und Schule in das Kindertraining. In diesen Bereichen bin ich auch als Referent bei Tennisverbänden und Sportkongressen tätig.

Die Entwicklung meiner Trainingsphilosophie im Tennis ist stark beeinflusst von Timothy Gallweys „Inner Game“ und den Büchern von Peter Spang und Paul Mutimer über Zen und Tennis. Was sich vor 20 Jahren eher aus einem „Bauchgefühl“ entwickelt hat, lässt sich heute auch in einer „evidenzbasierten“ Methodik beschreiben. Mit den Forschungen zum implizierten, zum spielerischen Lernen, den Erkenntnissen zu einer „non-linearen Pädagogik“, zahlreichen Studien zum „constraints-led-approach“ und vor allem mit den Studien von Wolfgang Schöllhorn zum Differenziellen Lernen lässt sich zeigen, dass die traditionellen Vorstellungen von einem an einer Leitbildtechnik und einer linearen Entwicklung der Spielerinnen orientierten Lehren und Trainings nicht mehr zeitgemäß sind.

Mittlerweile verzichte ich im Training fast vollständig auf explizite Anleitungen. Ich vertraue darauf, dass mit den passenden Rahmenbedingungen (constraints) die Spielerinnen die entsprechende Selbstorganisationsfähigkeit besitzen um Technik und Taktik effektiv und kreativ zu entwickeln. Als Coach bin ich nicht mehr „Be-Lehrer“, sondern Ermöglicher, Begleiter und Unterstützer. Ich bin dafür zuständig,im Dialog mit den Spielerinnen die erforderlichen zu entwickeln und mein theoretisches Wissen da unterstützend einzubringen.

Die Erfahrung aus der Trainingspraxis bestätigt die wissenschaftliche Theorie. Wenn Du mehr über die neuen Wege des Lernens im Sport wissen möchtest, dann schau einfach in den Blog. Viel Spaß.

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