Der Fall Horb: Eine lokale Katastrophe mit Signalwirkung
Zusammenfassung: Der Fall Horb ist ein Lehrstück über die Grenzen marktgetriebener Sportentwicklung. Der Padelboom ist real, wirtschaftlich nachvollziehbar und sportlich legitim. Doch wenn private Renditelogik und ein fehlender Schutz gemeinnütziger Sportinfrastruktur zusammentreffen, trägt nicht das Padel die Schuld – sondern ein strukturelles Versagen der Sportpolitik. Der DTB kann Padel als Wachstumschance framen; für Jugendliche in Horb, die im Winter keinen Hallenplatz mehr finden, ist das eine abstrakte Tröstung. Die Strategie „TennisDeutschland 2032″ wird nur dann aufgehen, wenn sie nicht nur den Metropolenverein, sondern auch den Landverein mitdenkt – und wenn auf kommunaler wie verbandlicher Ebene aktiv verhindert wird, dass Tennisinfrastruktur ohne Ersatz verschwindet.
TMS Coaches Frercks und Janik



