Neustart

Tennis-Lockdown seit November 2020. Kaum eine Möglichkeit, den Schläger zu schwingen und Bälle zu schlagen. Mitte April, Anfang Mai könnte es dann auf den Sandplätzen wieder losgehen.

Die lange Tennispause stellt alle Spieler:innen vor eine schwierige Aufgabe: Loslegen, ohne es, vor lauter Begeisterung, gleich zu übertreiben und Verletzungen zu riskieren.

Ein paar Tipps für den Neustart:

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Offener digitaler Workshop zur Mitbestimmung von Kindern im Sportverein

Jugendbeteiligung im Sport am 27.5.21

Die Jugend ist mehr als die „Zukunft“ der Sportvereine. Partizipation und Mitbestimmung sind elementare Bestandteile einer modernen und erfolgreichen Vereins(jugend)arbeit. Im Workshop, den wir gemeinsam mit der Sportjugend Tauberbischofsheim anbieten, werden die Rahmenbedingungen für die Beteiligung von Kindern beschrieben und welche Konsequenzen und Chancen das für die Vereinsentwicklung hat. Die Inhalte werden in Jugendordnungen oder Jugendvereinbarungen festgelegt. An einem Best Practice Beispiel wird die Theorie mit Leben gefüllt. 

27.05.21, 19-21 Uhr, digital über Zoom

Referent: Frercks Hartwig, Dipl. päd., Vereinsmanager (DOSB), TMS Coaching und Vereinsberatung

Sportvereine sind nur ein Teil der Lösung

Die Forderungen der Sportvereine sind richtig. Zwei Drittel der Kinder im Grundschulalter sind Mitglied in einem Sportverein. In einer immer stärker institutionalisierten, zergliederten und pädagogisierten Kindheit sind sie für Bewegung zuständig. Mit allen Effekten von Bewegung für eine gesunde Entwicklung (emotional, sozial, kognitiv, motorisch, körperlich, psychisch). Notwendig ist aber das gleichzeitige politische Engagement für eine Straßenspielkultur. Die Sportvereine sind nur ein Teil der „Tragödie“ und nur ein Teil der Lösung. Der Mangel an kommunalen Freiräumen für Spiel und Bewegung war im ersten Lockdown so gut wie aufgehoben (weniger Autos unterwegs, mehr frei verfügbare Zeit). Im Frühjahr 2020 haben sich deutlich mehr Kinder im Freien bewegt als vor dem Lockdown – auch ohne Vereinssport. Im zweiten Lockdown hat sich das nicht fortgesetzt. Schlechtes Wetter, kaum Reduzierung des Verkehrs in der Stadt, Kinder wieder in festen Zeitstrukturen. Als Sportcoaches und „Bewegungsanwälte“ sind wir gefordert, uns politisch für eine bewegte Kommune, für eine bewegungs- und spielgerechtere Stadt- und Quartiersplanung, für eine Veränderung der Bildungslandschaft (mit einem schärferen Fokus auf Bewegung und Spiel) einzusetzen. Auch in den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen haben Bewegung und freies Spiel einen untergeordneten Stellenwert. Das wird in Corona noch mal deutlicher.