Hans‘ best lesson ever

A coach is having his twentieth lesson with a club player called Hans. Hans misses a shot and the coach starts to tell him something but pauses – Hans interrupts him and says “yes, I hit the ball late, I wasn’t focussed on the ball, etc.” So the next time Hans misses, the coach starts to say something and Hans again interrupts him. “Yes I know what you are going to say. I didn’t get my feet to the ball, etc.” The same thing happens all through the lesson – the coach is beginning to say something, but as soon as he pauses, Hans jumps in with his own analysis. In the whole lesson the coach doesn’t manage to venture a single  opinion. At the end of the lesson, Hans is beaming with pleasure. “Thank you so much,” he tells the coach. “That was the best  lesson ever. I agreed with everything you said. I really thought you understood me today!” (a true story by Bruce Tarran, Leicestershire)

Ziel formulieren

In einem Tennis-Trainingsmatch mit einem Freund ist mir im Matchtiebreak des dritten Satzes folgendes passiert: beim Spielstand von 3:4 habe ich mir befohlen: „Mach jetzt KEINEN FEHLER mehr!“. Von da ab habe ich nur noch über „Fehlermöglichkeiten“ nachgedacht, wie „nicht ins Netz schlagen“, „nicht den Ball ins Aus spielen“,.. Dabei hatte ich dann diese möglichen Fehler sogar immer bildlich vor mir und habe natürlich auch Fehler gemacht. Das ist wie bei der Geschichte mir den „rosa Elefanten“: sag mal zu jemand, dass er nicht an rosa Elefanten denken soll. Das geht nicht, er wird in diesem Moment an nichts anderes als an rosa Elefanten denken! Also habe ich beim Spielstand von 3:8 zu mir gesagt: „SPIEL ALLE BÄLLE INS FELD“. Sie werden es kaum glauben: ich habe ab da nur noch einen Ball verschlagen und den Matchtiebreak noch gewonnen!

Trashing around in the bushes

Trying to develop procedural skills using declarative learning methods is very inefficient. I recently had a player who told me she was watching the tennis channel. I asked if she learned anything. She said yes and began to explain in some detail how the elbow was to move during the take back (this is an attempt to use declarative methods to teach a procedural skill). There is a serious fallacy in trying to train procedural skills with declarative methods: The two forms of learning are independent and unrelated and in different parts of the brain. The association pathways needed to make this work efficiently just do not exist. So she was beating her head on the wall, or as my graduate thesis professor would describe it: she was thrashing around in the bushes. The take back is dependent on player position, ball position, ball trajectory and dynamics and even player anatomy and physiology. To avoid falling into this hole, organize the stroke around results and efficiency leaving as many of the details to the player as possible. Declarative regimentation of any part of a stroke will reduce the player’s ability to adapt to the chaos of the tennis rally. (Ray Brown)

Balance und Slacklines

IMG_1700 (397x640)Slacklines sind nicht nur trendy, sie fördern auch das Körpergefühl und das Selbstvertrauen. Sie sind fast überall schnell anzubringen, sind eine ständige Herausforderung und natürlich macht es auch enormen Spaß: „Slacklines erobern die Parks“

Vor allem durch die Verbesserung des Körper- und Gleichgewichtsgefühls, das Erleben der äußeren und inneren Balance ist es ein gutes Trainingsgerät für das „Inner Coaching“.

Slow down

Zeit verlieren, um Zeit zu gewinnen

In dem Kapitel “Die psychische Uhr” beschreibt Robert Levine in seinem Buch “Landkarten der Zeit” ein Phänomen der Zeitwahrnehmung bei Spitzensportlern: “Moderne westliche Athleten sprechen in ihren eigenen Zen-ähnlichen Begriffen über die Zeitausdehnung. Tennisstar Jimmy Connors hat Situationen beschrieben, in denen sein Spiel eine, wie er fühlte, transzendente „Zone“ erreicht hatte. In diesen Momenten, so erinnert er sich, wirkte der Ball riesig, als er über das Netz kam, und schien in Zeitlupe zu schweben. Er hatte das Gefühl, daß er alle Zeit der Welt habe, um zu entscheiden, wie, wann und wo er den Ball treffen sollte. In Wirklichkeit dauerte seine Ewigkeit natürlich den Bruchteil einer Sekunde….”

Diese Erlebnisse haben nicht nur Spitzensportler. Auch der Tennis-Beginner und Freizeitspieler kann solche Momente erleben, in denen er/sie die Zeit vergißt und “völlig mit dem Spiel eins” wird.

Slow down

a blog for coaches and players