Archiv der Kategorie: Kontroverse

Talk talk talk – not so much

„Tennistraining ist häufig davon bestimmt, dass der Coach redet. Eines der Themen von Lernen ist jedoch, dass das Verhältnis von Reden zu Zuhören und Beobachten sich so ändern muss, dass von Coaches deutlich weniger geredet und viel mehr zugehört werden muss“.

„Tennis practice is often about the talking coach, but one of the topics of learning is that the ratio of talking to listening and watching needs to change so much that coaches need to talk less and listen much more“.

Happy Easter or the „Easter-Bunny-Pedagogy“

Happy Easter, dear innercoaching-blog.de followers!

This reminds me of a conversation with Prof. Wolfgang Schoellhorn in which he explains the differences between differential learning and a hidden traditional  „I-know-how-to-do-it“ .coaching philosophy

He calls this „Easter Bunny Pedagogy“: the coach hides the solution (stroke technique) in front of the player and later he suggests that the player has found the (given) solution by himself. Happy Easter or the „Easter-Bunny-Pedagogy“ weiterlesen

Differenzielles Lernen im Sportunterricht

„Kein anderer Beitrag der Veranstaltung stieß auf so viel Beachtung und rief so heftige Reaktionen hervor, die von Erstaunen und begeisterter Aufnahme der Thesen bis zur ungläubigen Ablehnung reichten: War doch die Leitthese des Vortrags, während eines Lernprozesses einer Bewegungsfertigkeit führe nicht die ständige Wiederholung der angestrebten motorischen Fertigkeit zu einer optimalen Bewegungsausführung, sondern die Variation der Bewegung.“
Ein Sonderheft zum differenziellen Lernen von sportunterricht.
Lesenswert!

http://www.hofmann-verlag.de/project/zs_archiv/archiv/sportunterricht/2009/sportunterricht-Ausgabe-Februar-2009.pdf

Differenzielles Lernen auch im Badischen Verband

Offensichtlich gewinnt das Differenzielle Lernen immer mehr an Relevanz und Aufmerksamkeit. Auch die Tennisschule von Jürgen  Müller in Villingen, eingebunden in die Fortbildungsveranstaltungen des Badischen Tennisbunds, bietet dazu Fortbildungen an.

Referent ist Matthias Birkle, Tennistrainer beim TC Freiburg. Hier die Inhaltsbeschreibung seiner Fortbildungsveranstaltung am 3.3.2018 in Leimen:

Differenzielles Lernen im Tennis – Theorie und Praxis

Schwerpunkt Verbesserung des Aufschlags und des Volleys.

Die Theorie des Differenziellen Lernens erhält als trainingswissenschaftlicher Ansatz zunehmend Aufmerksamkeit. Studien in unterschiedlichen Sportarten zeigen schnellere und langfristig konstantere Lernergebnisse als mit der klassischen Wiederholungsmethode. Differenzielles Lernen ist auf der Theorie selbst lernender neuronaler Netze aufgebaut.

In die Trainingspraxis übertragen basiert die Theorie auf Lernen durch Variation und dem langfristig wirksamen Effekt des selbstinitiierten Lernens.  Die Rolle des Trainers verändert sich dahingehend, den Schüler durch ständige Variation der Aufgabe zur technisch richtigen Lösung zu führen. Der Kreativität des Trainers sind dabei nahezu keine Grenzen gesetzt, da gemäß der Theorie des Differenziellen Lernens auch Lernprozesse durch Fehler positiv beeinflusst werden, wobei ein klares Technikleitbild, das der Trainer verfolgt, essentiell ist.  Die Methode ist in allen Leistungsbereichen einsetzbar, wobei die Wiederholungsmethode damit nicht ersetzt, sondern ergänzt wird. Der Schwerpunkt des Vortrags wird Verbesserung der Schläge Aufschlag und Volley durch Differenzielles Training in der Praxis sein.

Streetplay

“For 4 or 5 of us (on our street) it was football direct. But it wasn’t just football. We played tennis, table tennis, floorball, ice hockey. In the street I grew up it was mainly ‘sports families’, it became a ‘sports street’ and this is how I got in to sport”. (Eric Forsberg, RB Leipzig, Nationalteam Sweden)

Emil Forsberg – Growing up on a street of sport (Game-Play-Learn)