Archiv der Kategorie: Inner Coaching

Workshops bei Trainerfortbildungen, November 2018

Vortragswochenende November 2018:

  1. Bayerischer Tennisverband, Große Trainerfortbildungen in Oberhaching und Regensburg.

„Neue Wege im Tennistraining“.

2. Württembergischer Tennisbund, Trainerfortbildung 2018

„Mini-Ballschule in der Ballschule Heidelberg“

Hoffnungsorientiertes Coaching

Die Fachzeitschrift fußballtraining junior befasst sich in der Ausgabe 04/2014 mit dem Thema „Kreativität entwickeln und fördern“. Enthalten sind beiträge von Daniel Memmert, Markus Schmid, die aus der Traditon der Ballschule Heidelberg kommen und die Vorteile des impliziten und des spielerischenLernens und beschreiben.

Memmert beschreibt im Artikel „Von Ideen und Geistesblitzen“, warum Spieler besser intrinsisch motiviert und implizit lernen. Der Coach orientiert sich dabei am, Prinzip des „hoffnungsbasierten Coachings“ und mischt sich minimalst in die Lernprozesse ein.

Wiederholen ohne zu wiederholen

Bildergebnis für foto ralf rangnick
Ralf Rangnick, Red Bull Leipzig

„Es weiß ja inzwischen jeder Lernpsychologe, dass einen stures Wiederholen von ein und demselben Bewegungsablauf nicht wirklich richtig weiterbringt. Im Basketball gab es mal zwei Testgruppen: Die eine hat 5000 Mal von der gleichen Stelle geworfen, die andere 5000 Mal von einer immer leicht veränderten Position. Und jetzt raten Sie mal, welche Gruppe sich nachweislich um 20 bis 30 Prozent verbessert hat? Wir halten vom repetitiven Lernen der immer gleichen Situation eher weniger.“

(Ralf Rangnick, Sportdirektor beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig, 2016)

Talk talk talk – not so much

„Tennistraining ist häufig davon bestimmt, dass der Coach redet. Eines der Themen von Lernen ist jedoch, dass das Verhältnis von Reden zu Zuhören und Beobachten sich so ändern muss, dass von Coaches deutlich weniger geredet und viel mehr zugehört werden muss“.

„Tennis practice is often about the talking coach, but one of the topics of learning is that the ratio of talking to listening and watching needs to change so much that coaches need to talk less and listen much more“.